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©Besondere Katzen für besondere Menschen

BKH & BLH Golden Tabby Zucht

Rassegeschichte

Die Britisch Kurzhaar wurde im 19. Jahrhundert aus englischen Bauern-, Straßen- und Wohnungskatzen herausgezüchtet. Obwohl sie auf den ersten britischen Ausstellungen am häufigsten auftrat und obwohl Harrison Weir, der Begründer des Katzenzuchtwesens, Britisch blaue züchtete, erlebte die Rasse um die Jahrhundertwende ihren Niedergang, und sie wäre in den 1950er Jahren beinahe erloschen. Sie wurde erneuert durch engagierte Züchter, die Zuchttiere nach Irland und in das ganze Britische Weltreich exportierten. In den 1970er Jahren war sie auch in den USA eingetroffen, wo sie als Britisch Blau Dank ihrer Anhänglichkeit, Ausdauer und Zurückhaltung sofort viele Anhänger fand. Eine Eigentümlichkeit unterscheidet die Britisch Kurzhaar von den meisten Kurzhaarkatzen: ungefähr die Hälfte der Rasse hat die seltene Blutgruppe B.

Anmerkung:


 Die Blaue BKH-Katze wird oft mit der Kartäuser Katze verwechselt. Die möglicherweise aus Syrien stammenden Vorfahren der Kartaüser dürften per Schiff nach Frankreich gekommen sein. Im 18. Jahrhundert apostrophierte der Naturforscher Buffon die Rasse als "die Katze Frankreichs" und gab ihr den lateinischen Namen Felis catus coeruleus. Nach dem Zweiten Weltkrieg war sie nahezu ausgestorben und wurde dann wiederbelebt durch die Verpaarung der überlebenden Tiere mit Blauen Persern und British Blues. Die Kartäuser gelangte in den 1970er Jahren nach Nordamerika, wird aber in vielen europäischen Ländern nicht gezüchtet. Die FIFé glich ihren Standard 1967 dem der British Blue an und alle Blauen Britisch und Europäisch Kurzhaar wurden eine Zeitlang unter dem Namen Chartreuse zusammen gefasst. heute sind die Rassen wieder getrennt.

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